VDMA-Umfrage zu EU-Meldepflichten: Komplizierteste Meldeverfahren in Italien und Frankreich

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Die Kosten pro Meldung eines EU-Arbeitseinsatzes werden auf durchschnittlich 175 Euro geschätzt.

Ziel der Umfrage war es, die Erfahrungswerte von VDMA-Mitgliedern mit dem Thema „Meldepflichten bei EU-Arbeitseinsätzen“ zu beleuchten. Im Fokus standen dabei die nachstehenden Themen:
  • Praxis-Probleme bei EU-Arbeitseinsätzen
  • Organisation des Melde-Prozesses im Unternehmen
  • Kosten, die bei der Meldung entstehen
  • Hürden bei Meldungen in verschiedenen Ländern
  • Kontrollen bei Arbeitseinsätzen
Von den ca. 200 teilnehmenden Unternehmen haben bereits 67 % einen Meldepflichten-Prozess im Unternehmen implementiert. 64 % der befragten Unternehmen führen die Meldungen selbst durch und nur 36 % beauftragen hierfür externe Dienstleister. 
 

Die Kosten pro Meldung werden auf durchschnittlich 175 Euro geschätzt. Die kompliziertesten Meldeverfahren sind laut Umfrage in Italien, Frankreich, Schweiz und Österreich.

 
55 % der befragten Unternehmen wurden bereits bei einem EU-Arbeitseinsatz kontrolliert. 70% dieser kontrollierten Unternehmen wurden bis zu 10 Mal geprüft, 24% zwischen 10 und 30 Mal. Spitzenreiter der kontrollierenden Länder waren die Schweiz, Frankreich, Österreich und Dänemark.
 
37% der befragten Unternehmen mussten bereits Strafen für die Nicht-Einhaltung der Meldepflichten zahlen bei Einsätzen in der Schweiz, Österreich, Frankreich, Italien und Luxemburg.