„Eingriffe in das Arbeitsrecht sind Gift in der Krise“

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Das Risiko steigender Arbeitslosigkeit lässt sich nur durch Wachstum und eine umfassende Liberalisierung des Arbeitsmarktes abwenden, nicht durch Eingriffe in das Arbeitsrecht.

VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann erklärt zu den Plänen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, befristete Arbeitsverhältnisse weiter zu erschweren: „Die Koalition sollte die Pläne des Arbeitsministers schnell ad acta legen. Denn das Risiko steigender Arbeitslosigkeit lässt sich nur durch Wachstum und eine umfassende Liberalisierung des Arbeitsmarktes abwenden. Dazu sollte die Regierung die Höchstdauer für die sachgrundlose Befristung von zwei auf drei Jahre ausweiten und das Vorbeschäftigungsverbot bei Befristungen ganz aufheben - zumindest so lange bis die Folgen der Pandemie überwunden sind. Die Eingriffe in das Arbeitsrecht, die Heil dem Kabinett vorschlägt, sind Gift für den Arbeitsmarkt.“